Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung erfolgreich handhaben

ADHS behandeln im Medical Park Chiemseeblick

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört in Deutschland zu den häufigsten psychischen Störungen in der Kindheit. Etwa 50 bis 80% der im Kindesalter Betroffenen weisen auch als Erwachsene noch ADHS-Symptome auf. Im Erwachsenenalter kommt es allerdings häufig zu einer Symptomveränderung. So zeigt sich die psychomotorische Hyperaktivität bei Erwachsenen eher in Form von starker innerer Unruhe. Oft versuchen Betroffene durch „Selbstmedikation“ die Symptome in den Griff zu bekommen. Dies kann zu starkem Suchtverhalten führen und beispielsweise Alkoholmissbrauch oder Kettenrauchen fördern. Aber auch übermäßiger Konsum und Spielsucht können die Folge sein und sich bedrohlich auf die finanzielle Situation auswirken. Auch riskantes Verhalten, z.B. in Form von gewagtem Fahrverhalten kann eine mögliche Folge sein. Weiterhin besteht eine sehr hohe Komorbidität, insbesondere mit Depressionen und Angststörungen sowie Suchterkrankungen. Wir verstehen ADHS als ein sehr komplexes klinisches Bild.

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Die Symptome

  • Unaufmerksamkeit
  • Impulsivität
  • Hyperaktivität

 

  • Verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit 
  • Innere und motorische Unruhe
  • Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Starke Gefühls- und Stimmungsschwankungen
  • Suchtprobleme

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Die Diagnose

Im Erwachsenenalter äußern sich die ADHS-Symptome anders als im Kindesalter, weshalb es besonders schwierig ist, die Krankheit zu erkennen. Zum einen können die Symptome auch auf einer anderen psychischen Störung beruhen. Zum anderen muss für die Diagnose sichergestellt werden, dass die Erkrankung bereits im Kindesalter bestanden hat. In unserer Klinik führen wir ein ausführliches Anamnesegespräch mit Ihnen durch, sprechen mit Ihren vorbehandelnden Ärzten / Psychotherapeuten und setzen eine testpsychologische Diagnostik ein.

Ein Screening erfolgt durch die Selbstbeurteilungs-Skala für Erwachsene mit ADHS ASRS-V1.1. Dies ist ein Fragebogen bestehend aus nur sechs Fragen mit Schablone für den Interviewer. Bei positivem Screening wird die HASE (Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene, Rösler et al., 2008) durchgeführt, um zuverlässig die Diagnose vergeben zu können und im Entlassbrief festzulegen. Das Instrument besteht aus vier Einzelverfahren:

1. Die Wender Utah Rating Scale (WURS-K) dient der retrospektiven Diagnostik kindlicher ADHS-Symptome.

2. Die ADHS-Selbstbeurteilungsskala (ADHS-SB) beinhaltet die 18 diagnostischen Kriterien von DSMIV und der ICD-10-Forschungsversion.

 

3. Die ADHS-Diagnostische Checkliste (ADHS-DC) ist eine Fremdbeurteilungsskala für Experten auf der Basis der 18 diagnostischen Kriterien von DSM-IV und der ICD-10-Forschungsversion.

4. Das Wender-Reimherr-Interview (WRI) ist ein strukturiertes Interview mit 28 psychopathologischen Merkmalen, die sich im Bereich der Diagnostik der ADHS des Erwachsenenalters als besonders wichtig herausgestellt haben.

 

Unser Therapieansatz

Unser multimodales Therapieprogramm, mit Psychopharmakotherapie, Psychotherapie, achtsamkeitsbasierten Verfahren und körperbezogener Physiotherapie ist der Grundstein unseres Therapieansatzes. Ziel der Psychotherapie ist das Erlernen praktischer Techniken, die zu einer Reduktion des Einflusses der ADHS Symptomatik auf die Alltagsfunktionen beitragen. Zum Beispiel die Förderung von Fertigkeiten der Problemlösung, Techniken zur Reduktion von Ablenkbarkeit, Fertigkeiten zur Stressbewältigung, sowie Bearbeitung dysfunktionaler Kognitionen ergänzen die Rehabilitation.

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